Risikostrategie

Risikostrategie: Das Depot muss zum Anleger passen

Wer in Wertpapiere investieren möchte, muss sich zunächst darüber klar werden, welcher Anlegertyp er ist. Investoren, die etwa einen Großteil ihres Kapitals in Aktien anlegen würden, gelten als risikobereiter oder gar spekulativer. Andere wiederum wollen möglichst kein Risiko eingehen. Der Warburg Navigator nutzt eine digitale Antragsstrecke für die Einschätzung der Anleger. 

Planen, auswählen, eröffnen: Der digitale Vermögensverwalter Warburg Navigator der M.M.Warburg & CO ermittelt mit einer digitalen Antragsstrecke unter anderem das Risiko, das ein Anleger bei einem Investment in Wertpapiere bereit ist zu tragen. „Unsere digitale Antragsstrecke, bestehend aus 29 Fragen, schätzt anhand der Antworten eines potenziellen Anlegers dessen Präferenzen ein“, sagt Bente Lorenzen, verantwortlich für die Konzeption und Entwicklung des Warburg Navigators. „Im ersten Teil der Antragsstrecke entwickeln wir zunächst eine Idee zur Risikofreude des Investors. Dafür fragen wir ihn unter anderem, wie lange er sein Geld investieren möchte, ob ihm Renditechancen wichtiger sind als die Vermeidung von Risiken und welchen Verlust er bei einer Anlagesumme von 100.000 Euro akzeptiert, bevor er die Strategie wechseln würde.“

„Was ist wichtiger: Renditechancen oder die Vermeidung von Risiko?“

Wie viel Verlust verträgt ein Anleger?

In der zweiten Hälfte testet der Warburg Navigator anschließend die Risikotragfähigkeit des Anlegers. Etwa durch Fragen zur finanziellen Situation: Wie hoch sind die frei verfügbaren Mittel pro Monat, wie hoch ist das Gesamtvermögen? Aber auch die Erfahrungen mit Wertpapierdienstleistungen und Kenntnisse zu Finanzwissen werden abgefragt und fließen in die Bewertung mit ein.

Nach der Beantwortung aller Fragen entwickelt der Warburg Navigator ein Gesamtbild des Anlegers über seine Risikofreude, seine Risikotragfähigkeit und sein Anlagewissen. Anhand dieses persönlichen Risikoprofils wird anschließend der Investor in eine der sieben Anlagestrategien des Warburg Navigators eingeordnet. Wobei die einzelnen Strategien sich nicht wie bei vielen anderen Anbietern starr durch eine Aktienquote unterscheiden, die in einem bestimmten Rhythmus rebalanced wird, sondern durch den Value at Risk (VaR) des Portfolios. Der VaR ist ein Maß dafür, wie stark ein Portfolio über einen definierten Zeitraum in einem extremen Szenario mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit an Wert verlieren kann.

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Sieben Risikostrategien des Warburg Navigators

Die unterschiedlichen Strategien starten mit der defensivsten auf der ersten Stufe und steigern sich in ihrem offensiven Charakter nach oben bis zur siebten Strategie. Bei der Bezeichnung der einzelnen Stufe steht das primäre Ziel der Strategie im Vordergrund – wie etwa bei der dritten Strategie „Vermögensaufbau bei geringer Risikobereitschaft.“

Hier ein Risikoüberblick:

  1. Sicherheit der Vermögensanlage bei geringer Renditeerwartung und sehr geringer Risikobereitschaft
  2. Vermögenserhalt nach Inflation, Steuern und Kosten bei geringer Risikobereitschaft
  3. Vermögensaufbau bei geringer Risikobereitschaft
  4. Vermögensaufbau bei ausgewogenem Verhältnis aus Renditeerwartung und Risikobereitschaft
  5. Vermögenszuwachs bei erhöhter Renditeerwartung und höherer Risikobereitschaft
  6. Langfristig ausgeprägte Wertsteigerung bei höheren Risiken
  7. Signifikanter Vermögenszuwachs bei deutlich höherer Risikobereitschaft

Die Investmentphilosophie hinter den Anlagestrategien

Die Einteilung der Anleger nach dem gewählten Risiko ist der erste Schritt und bestimmt die Anlagestrategie.

Die Niedrigzinsphase zwingt Anleger – sofern sie nicht bereit sind, ihre Renditeerwartungen nach unten anzupassen – ein höheres Risiko einzugehen und in ihre Anlagestrategie auch Aktien miteinzubeziehen. Das Investment in Aktien verlangt aber aus Risikoaspekten eine breite Streuung über viele verschiedene Anlageklassen hinweg. Zudem muss das Portfolio, und vor allem der Anteil an Aktien laufend angepasst werden, um Verluste zu vermeiden.

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Im Aufschwung gilt: Je mehr Risiko, desto mehr Rendite. Im Abschwung gilt: Je mehr Risiko, desto mehr Verlust. Deswegen wird das Risiko der Portfolios laufend taktisch angepasst. Die taktische Allokationsentscheidung wird im Asset Allocation Komitee der M.M. Warburg & CO gefällt. Hier wird entschieden, welche Anlageklassen, Regionen oder Währungen zukünftig Rendite versprechen und übergewichtet sein sollten, und welche Märkte aufgrund erhöhter Unsicherheit untergewichtet werden sollten. Das Komitee setzt sich zusammen aus dem Makro-Research unter Leitung des Chefvolkwirts der Bank und Experten aus dem Portfoliomanagement der Warburg Gruppe. Grundlage der taktischen Allokationsentscheidung ist die intensive Analyse aktueller Konjunkturdaten, Analysteneinschätzungen, des Marktsentiments und Unternehmensdaten. Die Entscheidungen sind bindend für die Taktik in der gesamten Warburg Gruppe und bilden stets den Rahmen der Warburg Navigator Portfolios.

Die endgültige Gewichtung der einzelnen Märkte, die über Fonds abgedeckt werden, erfolgt wiederum durch einen Algorithmus, der sich stark an den festgelegten Risikostrategien orientiert. Warburg Navigator setzt dabei auf einen sogenannten Risk-Parity- und Maximum-Diversification-Ansatz, der oft auch für institutionelle Anleger verwendet wird. Ziel dieses Ansatzes ist es, bei Einhaltung eines bestimmten VaR und damit eines gewissen Risikoniveaus, das von dem Anlegertyp abhängt, eine robuste und hoch diversifizierte Portfoliokonstruktion zu bieten. Dafür wertet ein Algorithmus für 24 verschiedene globale Aktien-, Anleihen- und Rohstoffmärkte die jeweils aktuellen Volatilitäten und Korrelationen aus und bildet ein Portfolio, das die taktische Allokation berücksichtigt und zur Risikostrategie des Anlegers passt. Ob das Portfolio aus ETFs, ETCs und aktiven Fonds auch nach Marktbewegungen immer noch zur Strategie passt, überprüft der Algorithmus täglich.

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Fazit zur Risikostrategie

Die individuelle Risikostrategie hängt vom Anlagertyp ab und bildet den grundsätzlichen Rahmen. Da Marktbewegungen schnell nervös machen können, ist es ratsam ehrlich mit sich selbst zu sein. Viele Vermögensverwalter und -inhaber konzentrieren sich darauf, kleine Marktschwankungen optimal abzupassen. Dabei sind es in erster Linie die großen Krisen, die ein Vermögen gefährden. Die Anlagestrategien von Warburg Navigator konzentrieren sich deshalb darauf, große Krisen, die ein Vermögen und die Rendite gefährden können, frühzeitig zu erkennen und somit den Kapitalerhalt langfristig zu sichern.

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