Sparbücher bringen kaum Zinsen: Was tun mit 50.000 Euro? 

Früher war es leicht Geld anzulegen. Bundeswertpapiere brachten noch eine ansehnliche Rendite bei geringem Risiko. Wer heute 50.000 Euro investieren möchte, muss mehr denn je Chancen und Risiken abwägen.

Eine frühzeitig ausgezahlte Lebensversicherung, eine kleine Erbschaft oder eine Schenkung: Plötzlich und manchmal auch unerwartet liegen 50.000 Euro auf dem eigenen Girokonto und schnell kommt die Frage auf, was der Besitzer mit dem Geld anfangen soll. Ein erster Blick auf die Niedrigzinsen und die Inflation trübt die Stimmung.

Sparbuch oder Tagesgeldkonten mehren nicht mehr das Vermögen, im Gegenteil: Geld, das hier geparkt wird, verliert über einen längeren Anlagehorizont durch die Preissteigerungen an Kaufkraft. Doch was bleibt Sparern übrig? Viele Experten raten gerade wegen der niedrigen Zinsen zu einem Investment in Wertpapiere. Denn nur so können Sparer langfristig an den Chancen und Risiken des Kapitalmarkts teilhaben mit dem Ziel des Vermögensaufbaus.

Persönliche Lebenssituation betrachten

Bevor ein Sparer zum Investor wird und ein Depot eröffnet, gilt es, einiges im Vorfeld zu klären. „Ob Festgeldkonto, Fondssparen, Immobilie oder andere Finanzprodukte – es muss immer die persönliche Lebenssituation betrachtet werden. Welches Risiko ist der Sparer bereit einzugehen, wie schnell muss er im Notfall an das Geld herankommen oder was möchte er mit dem Geld später anfangen“, sagt Sandra Duttke, Anlageexpertin bei M.M.Warburg. „Erst nach der Klärung dieser Fragen, kann die Auswahl einer geeigneten Geldanlage beginnen.“

 

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ETFs bieten kostengünstigen Einstieg in die Finanzmärkte

Und die Möglichkeiten dafür sind zahlreich: Wer heutzutage Geld langfristig anlegen will, hat die Qual der Wahl. Aktien, Fonds, Immobilien oder Zinsprodukte wie Anleihen oder Festgeld stehen unter anderem zur Wahl. Viele Sparer verlieren darüber leicht den Überblick. „Bei einem Volumen von 50.000 Euro eignen sich Exchange Traded Funds (ETFs), auch börsengehandelte Indexfonds genannt, oder aktiv gemanagte Investmentfonds, als Einstieg in die Welt der Aktien und Anleihen“, sagt Duttke. „Aufgrund ihrer Konzeption sind sie kostengünstiger. Zudem investieren Anleger über ETFs gleich in ganze Märkte und profitieren von einem sehr hohen Grad an Transparenz hinsichtlich der Investments, die der Fonds tätigt.“

Generell entscheidend für einen Anlageerfolg ist eine Mischung aus Aktien – hohe Chancen bei hohem Risiko – und Anleihen – eher niedrige Renditen, dafür mehr Sicherheit –, verbunden mit dem individuellen Anlagehorizont und der eigenen Risikotragfähigkeit. „Wichtig ist, dass sich Anleger über die Chancen und Risiken bewusst sind. Und auch verstehen, was mit ihrem Geld passiert“, ergänzt Duttke.

Auswahl der richtigen Finanzprodukte

Denn die eigentliche Herausforderung fängt bei der Zusammenstellung des eigenen Portfolios an. Welches Produkt erscheint als das richtige für das jeweilige Anlageziel? Und wie werden Aktien und Anleihen miteinander gemischt, sodass der Anleger noch ruhig schlafen kann und seine Risikotragfähigkeit nicht überstrapaziert wird? Wann muss ein Anleger etwas an seinem Portfolio ändern oder anpassen? Wie sieht die Anlagestrategie aus? All diese Fragen verlangen eine Antwort. Denn sonst droht dem Wertpapierinvestment ein Fiasko.

Duttke hat einen Tipp: „Sparer, die gerne Anleger werden wollen, aber keine Ahnung von Finanzprodukten haben, sollten Hilfe von Experten für ihre langfristige Geldanlage in Anspruch nehmen. Das kann der Berater bei der Bank um die Ecke sein oder auch eine professionelle Vermögensberatung wie bei M.M.Warburg.“

Digitale Vermögensverwalter unterstützen Anleger beim Wertpapierinvestment

„Mit 50.000 Euro Kapital können Anleger aber noch keine klassische Vermögensverwaltung in Anspruch nehmen, die sie bei der Investition in Wertpapiere unterstützt.

Doch dank der Digitalisierung und Automatisierung gibt es kostengünstigere digitale Angebote, die das Kapital breit gestreut anlegen.

Bei uns im Haus haben wir den Warburg Navigator. Er bietet unseren Kunden eine digitale Vermögensverwaltung ab 20.000 Euro an“, sagt Duttke.

Der Warburg Navigator ermöglicht Privatkunden einen risikokontrollierten Zugang zu hochdiversifizierten Portfolios. Diese werden regelmäßig vor dem Hintergrund jeweils aktueller Marktbewegungen und Markteinschätzungen überprüft und – wenn nötig – angepasst. Dabei verknüpft der Navigator Algorithmen mit qualitativen Einschätzungen der Experten der Hamburger Privatbank.

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Foto:  Marie Maerz / photocase.de